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    Substantive

    Lateinische Substantive werden in sieben Fälle dekliniert: Nominativ, Genitiv, Dativ, Akkusativ, Ablativ, Lokativ und Vokativ.

    Der Stamm eines Substantivs leitet sich von der Nominativ- und Genitiv-Singularform ab, zum Beispiel: matella, matellae. nf. Nachttopf. An der Genitivendung -ae erkennt man, dass das Substantiv matella zur ersten Deklination gehört. Lässt man die Genitivendung weg erhält man den Stamm matell-, an den die verschiedenen Endungen angehängt werden.

    Einige Substantive haben nur eine Pluralform (plurale tantum). Bei diesen Formen leitet sich der Stamm von der Nominativ-und Genitiv-Pluralform ab. Zum Beispiel: castra, castrorum. nn. Lager.

    Wieder bestimmt der Genitiv die Deklination, in dieser zweiten Deklination ist die Basis auch castr- an die die Endungen angehängt werden.

    Grundsätzlicher Gebrauch der verschiedenen Fälle

    Nominativ: Subjekte eines Satzes stehen im Nominativ. Genitiv: Besitz oder Zugehörigkeit.

    Der Genitiv verschwand nach und nach aus dem Vulgärlatein und wurde häufig von der Präposition "de" ersetzt und vom Ablativ gefolgt.

    Dativ: Indirektes Objekt. Wie beim Genitiv, verschwand auch der Dativ langsam aus der Umgangssprache. Die Präposition „ad“, gefolgt vom Akkusativ wurde manchmal als Ersatz in der Umgangssprache verwendet.

    Akkusativ: Direktes Objekt. Präpositionales Objekt der Fortbewegung

    Ablativ: Mittel. Präpositionales Objekt eines Ortes und einer Bewegung.

    Lokativ: Ort oder Position. Bezeichnet einen Fall in einigen indogermanischen Sprachen, der zum Beispiel den Ort ausdrückt, wie domus (zu Hause). In den meisten Fällen wurde er durch die Präpositionen in oder ad ersetzt und vom Ablativ gefolgt.

    Vokativ: wird gebraucht, wenn jemand mit seinem Namen oder seiner Berufsbezeichnung direkt angesprochen wird.

    Verben

    Hier wirst Du das Paradigma des Verbes "amare" ("lieben") finden: amo, amare, amavi, amatus. Ich liebe, lieben, Ich (habe) geliebt, geliebt.

    Einige Verben sind unpersönlich: d.h., sie existieren nur in der dritten Person des Singulars. (Beispiel: miseret, miserere, miseruit, miseritum. Es ist schade, schade sein, es war schade.

    Einige Verben sind intransitiv , d.h., sie akzeptieren keine direkten Objekte. Der vierte Teil dieses Verbes ist die neutrale Form des Partizip Perfekts im Passiv bei Verben, die von einem indirekten Objekt im Dativ begleitet werden oder das Futur-Pertizip im Aktiv bei anderen intransitiven Verben. (Beispiele: asto, astare, asteti, astatum Ich nehme teil, teilnehmen, ich nahm teil, teilgenommen / sum, esse, fui, futurus. Ich bin, sein, ich war, werde sein).

    Intransitive Verben, die nach einem indirekten Objekt verlangen, haben möglicherweise eine unpersönliche Passivform, die oft schwierig zu übersetzen ist. Manche Verben sind deponent, d.h. dass ihre Form passiv ist, ihre Bedeutung jedoch aktiv. (Beispiel: misereor, misereri, miseritus sum. Ich bedaure, bedauern, ich bedauerte)

    Und schließlich gibt es einige unregelmäßige Verben, die auswendig gelernt werden müssen. Beispiel: esse (sein), fieri (werden), ire (gehen), malle (bevorzugen), velle (wünschen).

    Konjuktionen

    Einfache Konjunktionen

    ac: und.
    at: aber. (ausdrucksstärker als sed.)
    atque: und, und auch, außerdem
    aut: oder.
    et: und.
    nec non: und außerdem
    sed: aber.
    vel: oder. Gepaarte Konjunktionen

    atque...atque: sowohl...als auch.
    aut...aut: entweder...oder.
    et...et: sowohl...als auch.
    nec...et: nicht nur...sondern auch.
    nec...nec: entweder...oder.
    ut...ita: Obwohl...nichtsdestotrotz.




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